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Der Arbeitsalltag von Werner Ritter, einem unserer Hausmeister der Siedlung. 

Werner Ritter ist bereits seit 2011 Hausmeister für den Wohnungsbestand der WBG Lanstrop. Bis zum Eigentumsübergang war er bei der Optima GmbH angestellt, die bis Anfang 2015 für den Hausmeisterservice im Auftrag der WBG Lanstrop zuständig war.

Seit Februar 2015 ist Herr Ritter Angestellter der Paul Immobilien GmbH, die im Februar 2015 den Hausmeisterservice übernommen hat.

Er gehört sozusagen zum guten Geist der Siedlung - es gibt viel zu tun an Aufgaben, die oftmals in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden. Zum täglichen Ritual von Herrn Ritter's Arbeitstag wie auch seines Kollegen, Herrn Egerer, gehört ein Rundgang durch die Anlagen mit einer ersten Müllbeseitigung, dem Einsammeln der Reklame vor den Treppenhäusern, der Aufnahme von erforderlichen Kleinstreparaturen sowie deren Ausführung. Auch Arbeiten wie das Zusammenfalten von großen Kartons, die Mieter versuchen, in die Papiercontainer hineinzuzwängen oder gänzlich daneben legen und die Kontrolle der Lampen in den Treppenhäusern gehören zu seinem Aufgabenbereich. Hinzu kommt die Kontrolle der Keller in Bezug auf Sperrmüll. Das ist ein Akt ohne Ende. Kaum entfernt, wird wieder neu hinzugelegt. Dies geht dann leider zu Lasten aller Mieter des jeweiligen Hauses. Wie ärgerlich.

Weiterhin sind für die Neumieter die Briefkästen zu bestücken, die Keller zuzuordnen und das Schloss zu wechseln. Nebenher werden die direkten Anrufe der Mieter beantwortet.

Herr Ritter teilt sich mit 2 anderen Kollegen von Paul Immobilien im Wochenrythmus das Notfalltelefon. Das ist ein Full-time Job, zu dem spät nachts Fragen gehören, wie z.B. ob man zufällig eine Bohrmaschine hat. Das ist definitiv nichts für einen Notfall, aber was will man machen. Man antwortet höflich auch auf solche Anfragen.

Es ist in den letzten Monaten eine Menge viel in Bewegung gekommen. Es lässt sich aber auch nicht von heute auf morgen alles auffangen, was über viele Jahre vernachlässigt wurde. Herr Ritter freut sich besonders, dass auch etwas an den Hauseingängen für die Verkehrssicherungspflicht getan wird.

Wenn Herr Ritter Feierabend hat, dann macht er zu Hause weiter – an seinem eigenen Haus. Dort gibt es immer etwas zu tun. Er braucht das – die Bewegung, das Schaffen und die Kommunikation. Und wenn man ihm eine Freude machen möchte, dann bäckt man ihm einen Käsekuchen.